Ho visto Steffen Kellig, ho visto Steffen Kellig, hey Mama, mir tun die Augen weh... 45 Minuten lang ertönten Schmähgesänge
und andere situationsbezogene Lieder aus dem mit 122 Personen gefüllten Gästeblock, ehe in der 2.Halbzeit ungeachtet des
sportlichen Geschehens auf dem Rasen wieder das gezeigt wurde, wofür wir (ein)stehen. Stimmung, Farbe, Loyalität, Aktionismus.
Die Ränge gehören uns! Trübsal blasen ist unter der Woche. Am Wochenende ist Fußball! Fußball der erst durch uns seine volle
Faszination entfaltet.
Beim letzten Heimspiel gegen Lok anno 2009 waren es noch gut 2.500 Zuschauer, heute schafften es lediglich 935 zum
vorerst letzten Flutlichtspiel ins Westsachenstadion. Traurig, aber was will man auch erwarten? Neuerliche Niederlage,
unterdurschnittlicher Oberligafußball über 90 Minuten und auch die 200 Gäste aus Leipzig versprühten wenig Flair.
Lediglich die 120 Kaoten im E waren über die 90 Minuten wieder am durchdrehen, so dass wir wenigstens mit unserem Auftritt
zufrieden sein können. 29.5. - Abschied vom Wesa!
Freitagabend, 665 Zuschauer, 40 Gäste und am Ende bleibt immerhin ein Punkt gegen den Tabellenzweiten aus Auerbach. Wir geben
uns ja schon mit kleinen Erfolgen zufrieden. Die Kurve mit etwas weniger als 100 Leuten gefüllt, die Stimmung spielbezogener
als zuletzt und trotzdem sehr locker und gut. Per Spruchband gratulierten wir außerdem unseren Freunden aus Székesfehérvár zur
ersten Meisterschaft in der Vereinsgeschichte. So etwas müsste uns mal passieren. In diesem Sinne: Mittwoch, 19 Uhr - letztes
Flutlichtspiel im Wesa. Alle in den E-Block!
Willkommen im Abstiegskampf FSV! Anders kann man die aktuelle Situation nicht beschreiben, denn auch beim FC Sachsen
verlor unsere Mannschaft mit 3:2 und befindet sich nun, mit lediglich 5 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, auf
dem Weg nach unten. Im Gegensatz zum Team präsentierte sich der Mob, bei herrlichem Wetter, bestens aufgelegt und bewies der
übriggebliebenen Sachsenszene, wie trostlos es bei ihnen ohne Ultras ist! Erstmals konnte man auch einen Gast aus Castellammare di
Stabia begrüßen, der die weite Reise von Süditalien auf sich nahm und uns mit seinem Besuchen Ehre zu erweisen, grazie infinite, an
dieser Stelle dafür.
Wieder mischten sich 100 Kurvengänger unter die abermals traurige Kulisse des Westsachsenstadions. Keine 500 wollten sich noch dieses
furchtbare Gebolze geben. Für uns kein Grund aufzustecken. Denn "Hauptsache sie spielen überhaupt". Passend zum 11. Jahr, in dem unser
Verein in der Bumsliga kickt. Der Block E sang wie gewohnt die 90 Minuten gut durch und hatte das eine oder andere Highlight parat.
So darf es gern weitergehen. Kommt auch weiterhin in die Kurve, bringt eure Freunde mit und lasst uns zeigen, dass unser Verein lebt
und wir uns gegen den hiesigen Provinzialismus in Stadt, Verein und Sport zur Wehr setzen.
Die geplante (und vorher von den Institutionen angebotene) legale Pyroshow fiel dank des negativen Votums des Ordnungsamtes und des
Vereins ins Wasser. Unsere Hand ist dennoch weiterhin ausgestreckt, ob andere Parteien gewillt sind ernsthaft an dieser Front zu
arbeiten bleibt jedoch fraglich.
Ein riesengroßes Dankeschön geht noch an die Ultras aus Székesfehérvár und die der Curva Sud Castellammare di Stabia für das
geniale Wochenende und die gebotene Gastfreundschaft.
Liberta per gli ultrà!
573 Zuschauer am Mittwochabend im Wesa, darunter gut und gerne 180 Ultras. Fetzt! Kurz nach Spielbeginn kamen
60 Magdeburger und wählten den direkten Weg zum E-Block. Folglich gab es eine kurze Action am Trennzaun, bei der aber
nichts weiter passierte, bis die planlos aggierenden Bullen eingriffen. Im weiteren Spielverlauf musste dann jeder
Magdeburger seine Personalien abgeben und einzeln und unter Begleitung mehrerer Uniformierter den Block verlassen.
ACAB! Die Stimmung bei uns in der Kurve sehr ungezwungen - mal lauter, mal leiser aber ohne den großen Ausreißer nach
oben. Die Mannschaft schaffte gegen den Tabellenletzten immerhin ein 1-1. Respekt!
Etwa 60 der insgesamt 160 Gäste fanden sich zu einem kompakten Haufen zusammen, der über das komplette Spiel ganz gut aufgelegt
war. So wurde man in Hälfte zwei noch mit einer ordentlichen Portion stimmungsförderndem Sonnenschein und dem Gegentor kurz vor
Spielende belohnt. Danke an 7 Dresdner!
Scheiße, alles Scheiße. Wetter saucool, nämlich fünf Grad und Regen. Termin ein Mittwochabend im Jägerpark. Sonst
auch die ganze Zeit nur 1:0 geführt und in der Schlusssekunde den Ausgleich eingeschenkt bekommen. So war für jeden der
80 Simmungskanonen unter den 100 Gästen das passende Alibi dabei. Abhaun!
10 ungarische Freunde von Vidi durften wir heute wieder begrüßen und gemeinsam mit etwa 15 Dresdnern war der gute 120 Mann
Haufen komplett. In Hälfte eins noch etwas schleppend herrschte nach der Pause im E-Block eine richtig gute Stimmung, der sich
auch die Mannschaft anchloss und zauberte, wie Maradona zu seinen besten Zeiten. "Ho visto Axel F...." und das Stadionturmlied
rundeten den Tag zufriedenstellend ab. Gäste waren leider nur acht Kutten samt einer Fahne anwesend, na die trauen sich was. Draussen
natürlich umgehaun und gebührend nach Hause geschickt. Ingesamt knapp 600 Zuschauer, die zudem noch das eine oder andere Spruchi von
uns zu sehen bekamen.
Donnerstagabend Spiele in der Kurve, was kann es schöneres geben? Dementsprechend gut aufgelegt war unser inzwischen
stabil bei 90-100 Mann angelangter Mob über komplette 90 Minuten. Auch den 13 Suffnasen im Gästeblock wurde heute mal
gebührend Achtung geschenkt, was den ein oder anderen Lacher mit sich brachte. Lachen kann man eigentlich auch über das
auf dem Spielfeld Gebotene. 0:2 zu Hause gegen den Tabellenletzten, geht. Die restlichen 600 Getreuen nahmens zur Kenntnis.
Obwohl das Spiel für uns mit 15 minütiger Verspätung startete, da der ausgewählte Zug Probleme mit der Neigetechnik hatte, legte
unser 150-köpfiger Haufen gleich los wie die vielzitierte Feuerwehr. Auch die restliche Spielzeit konnte vollends überzeugen, mit
viel Leidenschaft, Elan und Gefühl wurden die Lieder vorgetragen. Obendrein gab es sogar noch die "Legende aus Elbflorenz" zu hören.
Das war Kunst! Die Mannschaft überzeugte ebenfalls, Gillert brachte uns mit seinem Traumtor auf die Siegerstraße und ließ die 250
mitgereisten Zwickauer unter den 607 Zuschauern die 3 Punkte feiern. Mehr solche Tage bitte! UD + RK + MV: Wir stehen hinter dir!
Das Achtelfinale im Sachsenpokal sollte uns das sportliche Highlight dieser Saison bescheren, Derby gegen den Chemnitzer FC.
Der Tag begann für unsere Gruppe mit einem Treff am Georgenplatz, ehe es nach einem gemeinsamen Frühstück mit ungefähr 80 Leuten per
Straßenbahn Richtung Westsachsenstadion ging. Trotz des Reizes eines möglichen Sieg über den Favoriten konnte unser Auftritt in den
ersten 45 Minuten nicht wirklich überzeugen und war teilweise schlichtweg zu lethargisch. Erst in Hälfte zwei wurde der Support der
180 Kurvengänger deutlich besser. Unsere Mannschaft machte genau das Gegenteil von uns - während die Jungs in der ersten Halbzeit stark
dagegen halten konnten, überließ man den Chemnitzern nach dem Pausentee mehr und mehr das Spiel und wurde mit dem späten Gegentor bestraft.
In der Nachspielzeit folgte auch noch der zweite Gegentreffer. Die gut 1250 Chemnitzer unter den 3.212 Zuschauern konnten Jubeln, wir wieder
einmal nicht. Abhaken und weitermachen!
Das letzte Derby im alten Stadion hatte es in sich und wir als Gruppe konnten fast alle unsere gesteckten Ziele gut
umsetzen. So viele Leute in der Kurve wie lange nicht mehr, nämlich über 400 und das bei einer Gesamtzuschauerzahl
von unter 2000 zeugen von gelungener Mobilmachung, was auch unser Hauptmarkttreff samt anschließender gemeinsamer
Bahnfahrt und Marsch ins Stadion mit 250 Leuten bestätigen können. Die Stimmung dann 90 Minuten locker und ausgelassen,
hatte man den größten Sieg ja schon vor dem Spiel errungen. Ein wirklich würdiger Derbyabschied mit unseren grandiosen
Freunden aus Dresden, viel Pyro, Spruchbändern und einem Abmarsch aus dem Stadion, der sich auf Grund nerviger
Bullen um 90 Minuten verzögerte. Das wars dann wohl. Ohne Gegner kein Derby mehr...
Nach einem spielfreien Wochenende ging es für unsere Bande zum Auswärtsspiel in Luckenwalde. Die 567 Zuschauer,
darunter 250 aus Zwickau, sahen ein kurioses Spiel, bei dem unsere Jungs etwas glücklich, aber alles in allem
verdient die 3 Punkte einsacken konnten. Den lediglich 50 Aktivisten in unserem Bereich gelang es nicht an die guten
Auftritte der letzten Wochen anzuknüpfen, überzeugend war das leider bei bestem Gewissen nicht. Außerdem gab es noch
ein Spruchband für ein Mitglied der Red Blue City aus Szekesfehervar, welches plötzlich und vollkommen unerwartet
gestorben ist. Nächsten Freitag Derby - Alle in den E-Block!
Wie ist das bitter. Konnte Kellig in der 91. Minute noch den Ausgleich für unsere Elf erzielen, verwandelten die
Halberstäder nur wenige Augenblicke später einen Elfmeter sicher zum 2-1 und machten somit die Niederlage perfekt. Die
üblichen 60 Gesichter unter den 120 Zwickauern kamen schon mit dem ersten Lied richtig gut in Fahrt und legte einen
kontinuierlich guten und ungezwungen Auftritt hin. Genau so schwungvoll kann es weitergehen - hat Spaß gemacht!
Der Fußballalltag scheint auch in Zwickau wieder Einzug zu nehmen. Nach dem Rückrundenauftakt in Gotha, folgte nun auch
das erste Pflichtheimspiel nach knapp 4 Monaten. 558 Zuschauer sahen eine gut aufgestellte Zwickauer-Truppe, welche
überraschend Tabellenführer Budissa Bautzen mit 1:0 besiegen konnte. 70-80 Leute fanden sich im E-Block ein, welcher
sich heute mal von einer etwas anderen Seite zeigte, als in den letzten Wochen. Lieder, welche schon fast in
Vergessenheit geraten sind, wurden wie Kalle aus der Kiste herausgekramt und brachten gut Abwechslung in den
derzeitigen Supportstil. Schön zu sehen ist, dass sich ein bereits ein fester Kern von ca. 80 Leuten gebildet hat,
welcher bei jedem Spiel anzutreffen ist, egal ob im Stadion 500 oder 1000 Zuschauer weilen. Jetzt auf nach
Halberstadt und die nächsten Punkte für den Aufstieg holen, hehe.
Achja und Mannsen, pack dich!
Nach fast genau drei Monaten Winterpause endlich wieder Ligafußball und ca. 130 Zwickauer und 11 Dresdner machten sich
auf den Weg nach Gotha zum Rückrundenauftakt, der fast noch dem kurz vor Spielbeginn einsetzenden starken Schneefall zum
Opfer gefallen wäre. Der Mob stand heut fast wie früher endlich mal wieder zum Großteil auf einem Haufen und bestand aus
Jung und Alt, Ultrà und NichtUltrà, auch mal wieder schön. Unserer Mannschaft dankten wir zum Anpfiff noch mit einen
Spruchband für den geilen vergangenen Sonntag. Anschließend lockere aber wenig euphorische Stimmung aus 70-80 Kehlen
und eine zu Beginn noch ganz gängig spielende Mannschaft. Auf dem schwer bespielbaren Platz ging es aber hart zur Sache
und mit krassen Fehlentscheidungen sorgte das Schiri-Gespann für steigenden Unmut bei Fans und Spielern. Bilanz: Vier
rote Karten, zwei Elfmeter (wir verschossen unseren überraschenderweise), flüchtende Schiris, sich bepöbelnde,
blutende Spieler und Fans auf dem Rasen, brennende Mülltonnen und Barrikaden, Serie C2! Nette Leute hier... Weitere
Infos zu den Aktionen der Bullen gibts bereits auf der offiziellen FSV Zwickau-Homepage.
Um es vorweg zu nehmen. Es war ein rundum gelungener Tag, an dem wirklich alles klappte. Das Motto des Tages wurde super
umgesetzt und von allen 800 Zuschauern getragen. Bleibt zu hoffen, dass Fans sowie die auch an diesem Tag kaum bis gar
nicht anwesenden Sicherheitskräfte und –organe etwas daraus mitnehmen und Spiele des FSV in Zukunft öfters so ablaufen
können. Auf dem Kartoffelacker wurde die BSG Chemie grandios mit 3:2 niedergerungen, trotzdem stark, dass sich die Spieler
nicht zu Schade waren, auf dieser Wiese anzutreten. Auf den Rängen herrschte buntes und reges Treiben. Von den über 200
Gästen beteiligten sich etwa 170 durchgehend und trugen ihren Teil zum Gelingen des Tages bei. Auf Heimseite waren es
etwas weniger, die in der ersten Hälfte noch nicht so recht in die Gänge kamen, dann aber durchstarteten. Danke an alle
Helfer, besonders aber ans Fanprojekt und das Baumhaus, sowie die zahlreichen Freunde aus Dresden, welche uns wieder
super unterstützten.
Mit viel Kampf und etwas Glück gelang unserer Mannschaft vor 1.150 Zuschauern trotz einstündiger Unterzahl ein 0-0
Remis in Auerbach. Wie üblich positionierte sich unser Haufen von gut 100 Leuten etwas abseits von der restlichen,
konsumierenden Zwickauer Anhängerschar. Unser Block kam von Beginn an richtig gut in Fahrt und legte über die komplette
Spielzeit einen lockeren und coolen Auftritt mit guter Stimmung hin. So kann es weitergehen! Dienstag alle in die Kurve -
Die Pokalsensation möglich machen!
Nach den mehr als dürftigen Leistungen der letzten Wochen, fanden sich bei Dauerregen lediglich 932 Zuschauer,
darunter 150 sinnlose Gäste, im Westsachsenstadion ein. Obwohl sich unsere Equipe stark verbessert zeigte, sprang
am Ende wieder nichts Zählbares heraus. In unserem Block versammelten sich gut 120 Sangeswillige, die nach einem
kleinen Intro eher schwer in die Gänge kamen. Mit zunehmender Spielzeit konnte der Mob etwas an Fahrt aufnehmen,
ehe in der zweiten Hälfte der Knoten platzte und wir mit der gebotenen Leistung auf den Rängen zufrieden sein können.
Zum großen Glück fehlte leider ein Treffer der Mannschaft. Außerdem sprachen wir uns in Form eines Spruchbandes gegen
den Castor-Transport und für "Gerechtigkeit für Rad-Fans" aus. Letzteres päsentierten wir auf serbisch, für einen
17-Jährigen Anhänger von Rad Beograd, der von den Cops stark zugerichtet wurde.
Um der regelmäßigen Gängelei der Staatsmacht bei jeder nur erdenklichen Gelegenheit aus dem Weg zu gehen, machte sich
unser Haufen per Bus auf zum Auswärtsspiel in Halle. Die erste Halbzeit kann getrost in die Kategorie unterirdisch
eingeordnet werden, das war gar nichts und sollte schnellstens vergessen werden. Nach der Präsentation von zwei
Tapeten - eine für die Berichterstattung des MDR, die andere für den übertriebenen Polizeieinsatz auf der Rückfahrt
vom Spiel in Jena - konnten sich die 60 Kaoten zumindest etwas straffen und das Niveau gegenüber der ersten Halbzeit
verbessern. Unserer stark ersatzgeschwächten Mannschaft gelang kurz vor Schluss der 1-1 Ausgleich, mehr war leider
wieder nicht drin.
Passion, Leidenschaft, Ultras...All das gabs heut im hemischen E-Block zu sehen und zu hören. Ein großer Mob von
über 100 Fanatikern verdiente sich selbige Bezeichnung wirklich durch ausdauernden, lautstarken und intensiven Gesang
mit abgefreakten Torjubeln. Trotz der nächsten Niederlage sang der Haufen mit viel Stolz und Freude die wenigen
benötigten Lieder und zeigte schließlich auch der Mannschaft, dass sie auf uns zählen kann. Insgesamt warens dann
780 Zuschauer, darunter 25 Dresdner Freunde und 20 stumme Gäste.
Knapp 500 Gäste fanden sich zum Spiel in A*e ein. Von großer Derbyatmosphäre kann allerdings keine Rede sein. Vielmehr
zog der etwa 200 Mann starke Ultrà- und Supporterhaufen unterstützt von 30 Dresdnern sein Ding alleine durch. Von Beginn
an lief es dabei auf dem Spielfeld alles andere als rund und der Mob musste sich tatsächlich eine oberpeinliche Niederlage
im Gebirge antun. Dennoch hielten wir mal wieder die Fahnen hoch und scherten uns auch nach dem 0:2 einen Scheiß um die
Niederlage. Allerdings bedurfte es die kompletten 90 Minuten einiger Anstrengungen, um die Sangeswilligen bei Laune zu
halten, sodass wir nicht an den letzten Auftritt im Schacht herankamen. Unser Gegenüber die ersten 45 Minuten mit
Boykott, dann mit überraschend großem Haufen, optisch gutem Eindruck, aber unüberraschend schlechtem Liedgut.
Trotz großem Kampf setzte es für unsere Mannschaft bei der der Zweitvertretung des FC Carl Zeiss eine völlig verdiente
1-0 Niederlage. Unbeeindruckt vom miesen Kick wurde die gesamte Spielzeit von gut 90 Kaoten in einer lockeren Atmosphäre
ziemlich cool durchgesungen. Erwähnenswert noch die gemeinsame Spruchbandaktion mit der Horda Azzuro und das übertriebene
Eingreifen der Bullen während der Rückfahrt... Policia Merda! Am Mittwoch alle in den Schacht. Radikaler Leben - A*e nie
vergeben!
Über 50 Zwickauer unter den insgesamt etwa 1.0000 Teilnehmern verlebten in Berlin eine beeindruckende und farbenfrohe Demonstration für den Erhalt der Fankultur. Angesteckt von einer unglaublichen Ausstrahlung
von Teilen des Demonstrationszuges erhoben auch wir unter dem Motto "Pyrotechnik ist keine Verbrechen" lautstark unsere Stimme und sangen uns gemeinsam mit fremden Gruppen
und Szenen in einen Rausch, der für diese gelungene Demo, den Erhalt unserer Werte und Ideale und schließlich auch die Reife unserer Bewegung spricht.
Ultras Forever-Forever Ultras
1.210 Zuschauer, darunter gut 150 Gäste aus Dresden, sahen einen lockeren 3-1 Heimsieg unsere Equipe gegen die
Zweitvertretung von Dynamo. In der Kurve versammelten sich lediglich 50 Kaoten, welche in der ersten Halbzeit einen
eher durchschnittlichen Auftritt ohne große Höhepunkte auf das Parkett legten. In den zweiten 45 Minuten änderte sich
das Bild, als der Stimmungshaufen durch die anwesenden Dresdner verdoppelt werden konnte. Angetrieben durch die Melodien
von Roberto Blanco und Co wurde gemeinsam mit Dresden lustig und locker gesungen. Besonders die ersten 20 Minuten bleiben
dabei in Erinnerung. Ultras Dynamo - Red Kaos! Wir sehen uns in Berlin!!
Ein großartiger Auftritt des gut aufgelegten E-Blocks paarte sich mit einem 3:1 unseres FSVs gegen Luckenwalde. Die
Rückkehr unserer EX-Stadionverbotler stärkte unsere Traube ungemein und mit frischer Kraft gelang es eine äußerst
intensive Atmosphäre innerhalb unseres Blockes zu erzeugen.
Dazu starteten wir unser Engagement für die Enttabuisierung der Pyrotechnik in unseren Stadien. Ein große Folie
"Pyrotechnik ist kein Verbrechen" wird ab sofort jedes Heimspiel auf die Problematik aufmerksam machen. Für Rainer
Kallweit und seine hysterischen Sicherheitsfanatiker gab es noch ein "FSV, das ist unser Leben - FSV, das wissen wir
genau" in bunt gemischter nicht-deutscher, also verbotener, Schreibweise auf Tapete.
Als nächstes wartet das Gastspiel im Schacht auf uns, zu dem wir alle FSV-Fans dazu aufrufen alternativ und nicht mit
dem Zug anzureisen. Die in Mode kommende Variante, nach der Gästefans immer einen Euro Aufschlag auf den Eintrittspreis
zahlen müssen um die größtenteils nicht gewollten Shuttlebusse zu finanzieren, muss von uns bekämpft und als überflüssig
deklariert werden!
Auf nach A** - die Mannschaft zum Sieg pushen und die Bastarde an die Wand singen!
Wir drehen die Uhren um 7-8 Jahre zurück. So könnte man zumindest den ereignisreichen Tag bei Lok am Besten beschreiben.
Ohne nervige Polizei gings mit über 70 Leuten (darunter 25 mal DD) gen Leipzig, wo wir kurz vor Eintreffen doch noch
gekascht wurden und daher erst zur 15. Minute den Block betraten, der bereits mit rund 300 weiteren Rot-Weißen gefüllt
war. Die restliche halbe Stunde wurde von 150 im Kern und immer mal wieder paar anderen Stimmungskanonen teilweise gut
laut durchgesungen. Über die gesamte Stimmung ein Urteil abzugeben ist aber eher schwierig bzw. lässt sie sich schlecht
berwerten, da ständig irgendwas mit den Ordnern war und man besonders in Hälfte zwei gar nicht dazu kam, sich mal
richtig "reinzusingen". Mal hat der verbotene große Schwenker samt Tifostab gestört, mal die Pyro, sodass in
Hälfte zwei ständig rumgezickt wurde und sogar Feuerlöscher und Pfeffer eingesetzt wurden. Dass dies in der Welt
der Ultras aber dazu gehört, wurde den Ordnern entschlossen klar gemacht, sodass kurz vor Ende die Polizei
einsprang und der Ofen aus war. Trotzdem cooles Spiel mit coolem Torjubel, guter Mannschaft und lauten "Pyrotechnik
ist kein Verbrechen"-Rufen vom fast kompletten Gästemob. Top! Halt irgendwie etwas untypisch und anders als sonst,
dieser Auftritt. Auf der Gegenseite Lok mit Choreo (3 Jahre Insane Squad), die wir verpassten und einem gut gefüllten
Block. Etwa 100 Mann waren optisch in Bewegung auszumachen und sahen dabei gar nicht mal so schlecht aus. Akustisch
kann man sich allerdings kein Urteil erlauben. Danke an unsere Freunde aus Dresden! Pyrotechnik ist kein Verbrechen!.
Nach einem sehr guten Saisonauftakt verlor unsere Mannschaft nun das vierte Spiel verdient gegen starke Halberstädter.
Im E-Block ging ordentlich die Post ab und auch das neue Lied läuft langsam auf Hochtouren. Etwa 120 Kaoten, Dresdner
und Gersche sorgten für laute und endlich mal auch ausgelassene und authentische Stimmung. Gegen Ende war der Mob ob
des Spiels dann wieder auf Schlachtrufe und gute Ratschläge aus. Zudem wurde unseren Freunden aus Castellammare di
Stabia mittels Spruchband gedacht, da sich HCJS*1996 aufgrund der schwachsinnigen Fankarte ausgedacht von Verband,
Politik und Polzei auflösten, um sich nicht zu beugen und ihren Weg rebellsich weiter zu gehen. No alla Tessera!!!
Nach dem Spiel wurde noch gemeinsam bei lecker Essen und Getränken die Zeit mit unseren Dresdnern und Gerschen
verbracht, die zahlreich gekommen waren.
Topspiel in Bautzen und 300 Gäste folgen. Unter ihnen insgesamt um die 70-80 Dresdner FSV-Sympathisanten und Freunde
sowie 5 Gersche. Danke! Und keiner von ihnen konnte sich der Sonne im Gästeblock entziehen. Das sicher auch der Grund
für den völlig lethargischen Zwickauer Anhang abseits vom Ultràpöbel. Sonst ziehen ja immer alle ganz gut mit, höhö.
Heute wars ein wirklich spannendes und emotionales Spiel, wo es besonders am Ende galt, die Mannschaft nach vorne zu
peitschen. Um so "höher" ist das rumgestehe und gelangweilte Dreinblicken vieler Gästefans einzustufen. Echt unglaublich,
wie man nichtmal bei einfachen und lauten Sachen zur Unterstützung der Mannschaft bereit ist. Denn darum geht es ja
schließlich! Es verlangt ja schon kein Mensch, dass 90 Minuten unsere komplizierten, nervigen und eintönigen Lieder
mitgesungen werden. Aber mal ein kleines "Heja FSV" oder "Auf gehts Zwickau, Kämpfen und Siegen"? Eieiei...Unser 80
Mann-Mob war indes auch nicht viel besser aufgelegt und agierte nur selten mit richtig Emotion. Das Fehlen von Trommler
und Fahnen machte sich klar bemerkbar und wirkte sich auf Takt und Liedgut aus. Wie abhängig man doch ist...Gegen Ende
wurde sich dann auf Grund des Spiels auf Schlachtrufe beschränkt. Komischer Tag und leider nicht gewonnen.
450 Gäste feierten im Nachholer einen verdienten 2:1 Sieg. Rund 100 Mann sorgten die ersten 45 Minuten zwar für
durchgängige, aber irgendwie komische Stimmung. Anders dagegen die zweite Hälfte, wo man nen lockeren und authentischen
Auftritt hinlegte. Nach den Toren und nach dem Spiel konnten mit den üblichen passenden Gesängen auch mal wieder alle
Rot-Weißen eingebunden werden, sodass man zufrieden die Gellertstraße verließ. Einzig die Lautstärke ließ vom Gefühl her
wie immer in Chemnitz zu wünschen übrig. Unser Gegenüber in Hälfte eins mit kleiner Choreo und 50 Mann unterm Dach am
Singen, Hälfte zwei dann aber ruhig. Danke an 20 mal Dresden und besonders an 9 mal Zeckenaktivist. Alles in allem ein
cooler Abend, leider vorerst ohne Marco. Bleib stark!
Saisonauftakt im WeSa und lediglich 987 Zuschauer hatten bei super Wetter Bock drauf. In der Kurve um die 200 Leute,
davon allerdings 100 mit Durchschnittsalter 79, die vom geschlossenen F-Block (derzeit Gästeblock) in den schattigen
E-Block auswichen und das Gesamtbild unseres 100er-Haufens so deutlich schmälerten. Das gibts beim nächsten Mal
nicht mehr, die jagen wir nach der Schonzeit von einem Spiel wieder vom Hof. Die Mannschaft siegte mit Mühe 2:0
und auch wir hatten "saisonstarttypisch" etwas Probleme auf Hochtouren zu laufen, sodass man unserem Auftritt nicht
mehr als ein "war ok" attestieren kann. Riesen Dank an einen riesengroßen Haufen Dresdner, die unseren Mob ordentlich
voran trieben.
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