[ Demostration Pro Wesa ]

Liebe Fans des FSV,

heute fand die abschließende Sicherheitsberatung mit Vertretern von Polizei, Ordnungsamt und den Demoanmeldern statt. Nachfolgend möchten wir euch über den Ablauf und die vorgegebenen Regeln informieren:

Als Demostart bleibt der Neumarkt, 16.00 Uhr bestehen: Zu Beginn werden vom Veranstalter kurz noch einmal die Regeln aufgezählt. Anschließend startet der Demozug. Auf Grund des gleichzeitig stattfindenden Mittealtermarktes auf dem Hauptmarkt, der ursprünglich das Ziel der Demo war, wird selbiges verlegt. Die neue Route ist nun Neumarkt -> Leipziger Straße -> Dr. Friedrichs Ring -> Schlossgrabenweg mit dem Ziel Nicolaischule/Standesamt direkt neben dem Hauptmarkt. Für uns spielt der Ort an diesem Tag keine übergeordnete Rolle, vielmehr sollten wir auch diese Alternativroute nutzen, um gemeinsam und in großer Zahl für den Erhalt des Westsachsenstadions als Spielstätte des FSV einzustehen. Am Zielort angekommen, werden Redebeiträge folgen. Im Anschluss daran wird die Demonstration von den Veranstaltern offiziell aufgelöst.

Nun zu den geltenden Vorschriften:
- es herrscht Alkoholverbot
- es herrscht Glasflaschenverbot
- es herrscht Pyrotechnikverbot
- Ordner sind als solche gekennzeichnet
- Keine Pöbeleien und Beleidigungen
- Unser Anliegen soll sachlich in die Öffentlichkeit getragen werden

Wir weisen nochmals daraufhin, dass wir auf keinerlei Konfrontationskurs zum Verein gehen wollen und gehen werden, wie von Radio Zwickau behauptet. Vielmehr machen die Fans des FSV vom Recht der freien Meinungsäußerung gebrauch und gehen für den Erhalt des Westsachsenstadions als Spielstätte des FSV auf die Straße. Der Wiederaufbau muss und kann nicht sofort geschehen. Uns geht es auch nicht darum, die Entscheidung der Stadt, dass 30 Millionen Euro für die Sanierung zu viel sind, zu kritisieren. Viel mehr geht es uns um die Art und Weise dieses Prozesses, an dessen Ende die Bauruine Westsachsenstadion mit neuem Gästeeingang, Sanitäranlagen, behindertengerechtem Zugang und neuer Geschäftsstelle steht. Die bisherigen Investitionen belaufen sich auf knapp drei Millionen Euro. Hinzu kommen die Kosten für den Umbau des Sojus in Höhe von 250.000 Euro. Unterm Strich steht dort nun ein schnuckliges kleines Stadion, dessen Bedingungen dem FSV im Moment zwar gerecht werden, die jedoch in selbiger Form bereits im Westsachsenstadion vorzufinden waren. Derzeit ist es immer noch möglich, die bereits vorgenommenen Sanierungen im Westsachsenstadion mit den restlichen Fördergeldern fortzusetzen, das Spielfeld neu herzurichten und in der kommenden Sommerpause neue und auch alte Stahlrohrtribünen wieder aufzubauen. Unter tatkräftiger Mithilfe aller Fans des FSV könnte man zudem eine nicht unerhebliche Summe an Ausgaben zu sparen. Dies wäre sicher eine Alternative, mit der alle Fans leben könnten und die sowohl vom finanziellen und vom logistischen Aspekt, sowie dem Arbeitsaufwand nicht unrealistisch erscheint. Somit würde unter dem Strich ein teilsaniertes Westsachsenstadion stehen, das sowohl auf den ersten als auch dem zweiten Blick einen ganz anderen Eindruck vermittelt, als das alte Stadion. Sicherheitsbedingungen für Zuschauer und auch Bedingungen für die Aktiven werden der Ober- und Regionalliga gerecht. Sollte auf Grund sportlichen Erfolgs tatsächlich einen Neubau notwendig sein, kann zu einem geeigneten Zeitpunkt immer noch über einen Neubau debattiert werden. Aktuell sind wir nach vier Spieltagen Tabellenführer in der fünften Liga, nicht mehr und nicht weniger. Der eben aufgezeigte Weg ist sicherlich nur eine von mehreren möglichen Alternativen, die den Erhalte des Westsachsenstadions als Spielstätte des FSV möglich machen würden. Politik und Verein sind unserer Auffassung nach angehalten, zumindest über diese Möglichkeiten zu diskutieren. Am Infostand, im Stadion und während der Demo werden zudem Unterschriftenlisten für den Erhalten des Westsachsensatdions als Spielstätte des FSV rumgehen.

08.09.11

nach oben