[ POLIZEI bei der FP-Plauderstunde ]

Am Montag, den 31. Juli fand in den Räumen der CVJM-Villa wieder eine der traditionellen Fanprojekt-Plauderstunden statt. Mit Trainer Uwe Ferl und den FSV-Neuzugängen wurde die sportliche Situation Thema der Gesprächsrunde. Im Nachhinein erhitzte jedoch im FSV-Fanforum eher eine Randerscheinung der FP-Veranstaltung die Gemüter der Fans. Zwischen die Anhänger unseres Vereins hatten sich 3 (!) zivile Polizeibeamte (im polizeideutsch: SKB = szenekundige Beamte) gemischt. Damit wurde in den Augen vieler FSV-Fans eine wichtige Grenze überschritten. Nicht genug dass man als Fußballfan bei den FSV-Spielen den ständigen Gängeleien der Polizei ausgesetzt ist, die Zivilbeamten einem stets auf die Finger schauen und der öffentliche Raum mehr und mehr der völligen Überwachung entgegen steuert. Nein, jetzt beginnt dieser Wahnsinn auch noch abseits der FSV-Spiele bei von Fans für Fans organisierten Treffen! Mit diesen (stasiähnlichen) Methoden der polizeilichen Arbeit wird einfach jeder FSV-Fan unter einen Generalverdacht gestellt. Wo sind wir denn mittlerweile?! Das hatten wir doch in 40 Jahren DDR schon einmal. Muss man sich jetzt jedes Wort dreimal überlegen bevor man sich äußert, weil man nie weiß, ob sich nicht ein ziviler Beamter in der Nähe befindet? Wir als Fans wollen und können das nicht akzeptieren! Die Veranstaltungen des Fanprojekts galten bisher als Freiräume unserer Fanszene. Das muss so bleiben! Das Fanprojekt steht nun in der Pflicht dafür Sorge zu tragen, dass seine Mitglieder in ungestörter Atmosphäre ihrer Leidenschaft nachgehen können.

KEINE GESPRÄCHE MIT DEN ZIVIS!
IHR SCHADET EUCH UND ANDEREN!
SIE WOLLEN EUCH NICHT HELFEN!
SIE WOLLEN NUR INFORMATIONEN UND SIND DIE WURZEL DER REPRESSION!
POLIZEI ZERSTÖRT FANKULTUR!

RK

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